Bärenhunger stillt der Lauch
Zumindest, wenn er mit der Kartoffel im Gratin kommt: Die Bärlauch-Saison ist kurz, deshalb müssen wir sie genießen. Also ran an die würzigen Blätter, bevor schon bald die Erdbeeren reif sind.
Zumindest, wenn er mit der Kartoffel im Gratin kommt: Die Bärlauch-Saison ist kurz, deshalb müssen wir sie genießen. Also ran an die würzigen Blätter, bevor schon bald die Erdbeeren reif sind.
In Oberbarmen entsteht ein riesiges, buntes Textilband – gewebt, gestrickt und gemalt von Menschen aller Generationen und Kulturen. Das Projekt verbindet die Historie der Wuppertaler Textilindustrie mit moderner Gemeinschaftskunst und wird im Juli als Installation an den Wupper-Brücken und am Ufer nahe der Färberei präsentiert.
Backwaren – herzhaft und süß – spielen in der griechischen Kultur eine wichtige Rolle: Brot steht symbolisch für das tägliche Leben, süße Naschereien für die kleinen Freuden des Alltags. Wer also zu Ostern aus dem Vollen schöpfen will, wird in den griechischen Konditoreien in Oberbarmen fündig.
Beim Kaffee-Klatsch im Färberei-Café zocken Menschen mit und ohne Beeinträchtigung ab 50 Jahren um den Sieg bei „Mensch ärgere dich nicht“ oder UNO. Marc Gerber von der KoKoBe betreut das Treffen, bei dem Kakao-Tassen mit Würfeln um die Wette klappern.
Doku-Reihe "Inside Oberbarmen" Foto: Kim Münster Kim Münster weiß, dass es auch tolle Filme über Tiere, Landschaften oder Wissenschaft gibt. Doch so richtig interessant wird es für die Produzentin und Regisseurin, wenn sie sich zwischenmenschlichen Themen widmet: „Es ist spannender, Menschen und ihre Entwicklung zu sehen“, sagt sie. Emotional verknüpft zu sein schafft eine größere Reflexionsfläche. So geht es auch im zweiten Teil der Dokumentationsreihe „Inside Oberbarmen“ um die Menschen, die hier leben und sich engagieren: „Ich wollte die Menschen aus Oberbarmen erzählen lassen, wie sie den Stadtteil erleben, wie sie ihn gestalten.“ Und diese Geschichten erzählt „Inside Oberbarmen“ ausgehend vom BOB-Campus, den die Protagonist*innen nutzen und wo sich viele von ihnen einbringen, von wo aus kreativ und kulturell viel passiert. Die Idee zur Doku ist im Austausch mit Miriam Pflüger entstanden, die selbst in einem Kinoverleih gearbeitet hat und sich den BOB-Campus im Zentrum eines Films…
Emma Lindemann macht Stadtteilarbeit: Sie fragt die Menschen, was sie an Oberbarmen schätzen, was ihnen fehlt und was sie sich von einem Stadtteilzentrum wünschen. Wichtig ist vor allem: da zu sein und zuzuhören.
Neben den Veranstaltungen von und mit der Färberei zum Weltfrauen*tag gibt es in Wuppertal eine Reihe von Aktionen und Treffen rund um den 8. März. Hier eine Liste mit allem, was uns begegnet ist (erhoben mit großer Sorgfalt, jedoch ohne Anspruch auf Vollständigkeit).
Daniela Raimund bewegen zum Weltfrauen*tag viele Themen, die weit über den 8. März hinausgehen. Ihr geht es um radikale Veränderungen – um mehr als nur ein Stück vom Kuchen: Wir brauchen ein ganz neues Rezept!
Emotional overload – und alles andere: Lucas Schäfer stellt in den Räumen der Färberei aus – und gibt „Alltagsemotionsbewältigungseinblicke“ mit seinen Bildern. Zur Mixed-Media-Vernissage am 20. März gibt es mit Tett, der Landstreicher auch emotionale Musik.
Aalya Gloekler unterrichtet in der Färberei Yoga – und ihr geht es nicht nur um die Bewegung, sondern vor allem um etwas Anderes: Zu merken, wenn unter Anstrengung oder Stress das Atmen leidet.