Ausstellung: Grenzen des Körpers
Bilder von Teresa Wojciechowska
Seit Jahren beschäftigt sich die Wuppertaler Künstlerin Teresa Wojciechowska mit dem Thema „Menschliche Körper“ und dessen Ausdrucksformen in der Malerei und Grafik. Im aktuellen Fall sind die Bilder (Acryl auf Leinwand) minimalistisch und schlicht, auf glatten, eigentlich abstrakten Flächen gemalt und trotzdem real dargestellt. Sie gehören zum Zyklus „Ich und Ich“ und sind Kontinuum einer Reihe, in der sich die Problematik der Isolation, Sehnsucht nach dem Anderen, Suche nach eigener Identität sichtbar macht.
Die menschlichen Körper – Männer und Frauen – anonym und scheinbar unpersönlich, drängen sich dramatisch in den engen Rahmen des Bildes, als hätten sie einen eigenen Platz gesucht. So entsteht eine Illusion der Bewegung, Kommunikation und eine Art plastisches Narrativ. Besonders die Frauensilhouetten in vielen Facetten und Posen dargestellt, bilden zusammen eine Art Mosaik von Körpern und Körper-Teilen. Sie wirken sowohl als abstrakte geometrische Figuren, wie auch lebendige Objekte; ausgestattet mit eigenen persönlichen, sensiblen Reaktionen auf die Welt. So entsteht eine Art von Bild-Wand-Installation.
Teresa Wojciechowska, ist eine diplomierte und promovierte freischaffende Malerin, Grafikerin, Installations- und Video-Künstlerin.
Studium: Kunst- und Theaterakademie Warschau, 1978 – 90 Arbeit als Bühnen- und Kostümbildnerin sowie Regisseurin in Schauspiel- und Opernhäusern Polens, Dozentin an der Kunst- und Theaterakademie Warschau.
Kontakt: teresa.wojciechowska@t-online.de
Die Ausstellung ist vom 22.5.26 – 4.7.26 zu den Öffnungszeiten des Cafés zu sehen